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Stromtarif fürs E-Auto vergleichen

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Ein E-Auto verdoppelt den Stromverbrauch eines Haushalts schnell. Genau deshalb entscheidet der Tarif darüber, ob Laden zuhause günstig bleibt. Der Vergleich rechnet mit deinem tatsächlichen Jahresverbrauch inklusive Ladestrom.

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Ein E-Auto verändert deinen Stromverbrauch grundlegend

Wer 15.000 Kilometer im Jahr elektrisch fährt, braucht je nach Fahrzeug und Fahrweise grob 2.500 bis 3.000 Kilowattstunden zusätzlich. Das kann den Verbrauch eines Zweipersonenhaushalts verdoppeln. Ein Tarif, der vorher passend war, ist damit selten noch der günstigste.

Wichtig für den Vergleich: Trage den Gesamtverbrauch inklusive Ladestrom ein, nicht den alten Wert von der letzten Abrechnung. Bei hohem Verbrauch entscheidet vor allem der Arbeitspreis pro Kilowattstunde, während der Grundpreis weniger ins Gewicht fällt.

Laden zuhause statt an der Säule

Der Preisunterschied zwischen Haushaltsstrom und öffentlichem Laden ist der größte Kostenhebel für E-Auto-Fahrer. Wer eine eigene Wallbox oder auch nur eine geeignete Steckdose hat, lädt deutlich günstiger, vor allem wenn eine Photovoltaikanlage Strom liefert.

Eine Wallbox ab 3,6 Kilowatt muss beim Netzbetreiber angemeldet werden, ab 12 Kilowatt ist sie genehmigungspflichtig. Das übernimmt üblicherweise der Elektrobetrieb, der sie installiert. In Mietwohnungen und Eigentümergemeinschaften besteht inzwischen ein Anspruch auf den Einbau, die Ausführung muss aber abgestimmt werden.

Spezielle Autostrom-Tarife: genau hinsehen

Manche Anbieter werben mit vergünstigtem Autostrom. Dafür braucht es häufig einen zweiten Zähler und die Bereitschaft, das Laden zeitlich steuern zu lassen. Ob sich das rechnet, hängt vom Aufwand für Zähler und Installation ab.

Für die meisten Haushalte ist der einfachere Weg, den normalen Haushaltstarif mit dem realistischen Gesamtverbrauch zu optimieren. Genau das rechnet der Vergleich hier durch.

Häufige Fragen zu Stromtarif fürs E-Auto

Was kostet 100 Kilometer elektrisch?
Bei einem Verbrauch von etwa 18 Kilowattstunden pro 100 Kilometer hängt der Preis direkt am Arbeitspreis deines Tarifs. Deshalb ist der Tarifwechsel für E-Auto-Fahrer wirksamer als für andere Haushalte, jede eingesparte Cent-Differenz wirkt auf viele Kilowattstunden.
Brauche ich einen eigenen Zähler für die Wallbox?
Für gewöhnliches Laden nicht. Ein separater Zähler ist nur nötig, wenn du einen speziellen Autostromtarif oder eine steuerbare Verbrauchseinrichtung mit reduziertem Netzentgelt nutzen willst.
Lohnt sich der Wechsel auch als Mieter?
Ja, solange du einen eigenen Zähler hast und den Strom selbst bezahlst. Die Wallbox selbst musst du mit dem Vermieter abstimmen, den Stromanbieter wählst du frei.

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