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Verkehrsrechtsschutz vergleichen

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Ein Verkehrsrechtsschutz trägt Anwalts- und Gerichtskosten, wenn es nach einem Unfall, bei einem Bußgeldbescheid oder beim Streit über einen Gebrauchtwagenkauf ernst wird. Genau diese Fälle treffen Autofahrer am häufigsten.

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Die drei Fälle, die Autofahrer wirklich treffen

Erstens der Unfall mit strittiger Schuldfrage: Wenn die Gegenseite dir eine Mithaftung zuschreibt, entscheidet ein Gutachten über viel Geld. Zweitens der Bußgeldbescheid mit Fahrverbot, wo sich ein Widerspruch oft lohnt, aber Kosten verursacht. Drittens der Streit nach einem Gebrauchtwagenkauf, wenn ein Mangel auftaucht, der vorher verschwiegen wurde.

In allen drei Fällen ist nicht die Rechtslage das Problem, sondern das Kostenrisiko. Genau das nimmt der Verkehrsrechtsschutz heraus, und deshalb ist er die Police, die im Alltag am häufigsten zum Einsatz kommt.

Privatkauf oder Händler: völlig unterschiedliche Rechte

Beim Kauf von privat kann die Gewährleistung wirksam ausgeschlossen werden, und genau das steht in jedem üblichen Kaufvertrag. Was bleibt, ist die Haftung für arglistig verschwiegene Mängel und für falsche Zusicherungen, etwa zur Unfallfreiheit. Wer das durchsetzen will, braucht Beweise und meist einen Anwalt.

Beim Händler gilt die gesetzliche Gewährleistung, die bei Gebrauchtwagen auf ein Jahr verkürzt werden darf. Deshalb ist ein sauber ausgefüllter Kaufvertrag mit dokumentiertem Fahrzeugzustand die beste Vorbereitung auf einen möglichen Streit.

Worauf du beim Tarif achten solltest

Prüfe, ob der Verkehrsrechtsschutz alle berechtigten Fahrer und alle Fahrzeuge des Haushalts einschließt, und ob er auch als Fußgänger, Radfahrer oder Fahrgast greift. Viele gute Tarife tun das. Achte außerdem auf den Selbstbehalt und darauf, ob die außergerichtliche Beratung mitversichert ist.

Zum Thema Wartezeit: Im Verkehrsrechtsschutz verzichten viele Tarife darauf, in anderen Bausteinen sind drei Monate üblich. Sicher ist nur, was in den Bedingungen steht, also vor Abschluss nachlesen.

Häufige Fragen zu Verkehrsrechtsschutz

Zahlt der Rechtsschutz auch, wenn ich verliere?
Ja. Versichert sind Anwalts-, Gerichts- und Gutachterkosten sowie die Kosten der Gegenseite im Rahmen der Bedingungen. Genau darin liegt der Wert, denn das Kostenrisiko hält viele davon ab, berechtigte Ansprüche durchzusetzen.
Brauche ich ihn, wenn ich kaum fahre?
Auch Wenigfahrer bekommen Bußgeldbescheide und kaufen Autos. Wer sein Fahrzeug allerdings nur selten nutzt und finanziell einen Rechtsstreit ohne Sorge tragen kann, kann darauf verzichten. Es ist eine Absicherung gegen Kosten, nicht gegen Ärger.
Deckt er auch Streit mit der eigenen Werkstatt?
In der Regel ja, weil es um einen Vertrag rund um das Fahrzeug geht. Ob Werkvertragsstreitigkeiten ausdrücklich eingeschlossen sind, unterscheidet sich je Tarif und gehört zu den Punkten, die man vor Abschluss prüft.

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